Thorhall Schmetterschlag | Drucken | Impressum
Keiler Thorhall Schmetterschlag
Thorhall Schmetterschlag

Thorhall, Sohn von Brandar und Afeniha Schmetterschlag wurde in dem Dorf Westwall geboren, welches in dem Schatten des Klosters (Festung) eines Tempusordens liegt. Westwall war ein abgelegener Ort weit im Westen des Kontinents. Das Kloster und der Ort lebten autark und nur ab und zu kamen Karawanen vorbei. Dennoch galt das Land als Befriedet und stand unter der Verwaltung des Klosters.

Thorhalls Vater war Priesterkapitän im Orden des Tempus und lebte im dortigen Kloster. Sein Vater war für die Wache und Verteidigungsanlagen verantwortlich.
In frühen Jahren war Thorhall schon klar, dass er in die Fußstapfen seines Vaters treten will und Priester des Tempus wird.
Er trat schon mit jungen Jahren in den Orden ein und arbeitete in der dortigen Bibliothek wo er das lesen und schreiben lernte. Als er dann alt genug war absolvierte er die Grundausbildung zum Priester des Tempus und bekam den Rang eines Priestergefreiten.
Um abschließend seine Priesterweihe zu erhalten, musste er die letzte Prüfung ablegen. Diese bestand darin, dass er zu einem alten Friedhof des Ordens reisen musste und sich um die dortigen Gräber zu kümmern auf dass, das Andenken an die Toten bestehen bleibe. Der Friedhof war mehrere Tage entfernt und seine Aufgabe sollte cirka zwei Wochen dauern.

So machte er sich auf den Weg seine Aufgabe zu erfüllen. Das Reinigen und Segnen der Grabstätte verlief Problemlos. Nur in der letzten Nacht geschah etwas Merkwürdiges. Thorhall bekam im schlaf eine Vision. Er sah Westwall und das Kloster brennen und über den Feuerflammen sah er einen sich aufbäumenden schwarzen Hengst. Er wusste dass es Deiros war, eins der heiligen Pferde von Tempus und das sein erscheinen die Ankündigung einer großen Niederlage bedeutete.
Am nächsten Tag machte er sich zügig auf dem Weg zurück zum Kloster. Aus weiter ferne konnte man schon die Schwarzen Rauchfahnen sehen die sich an der Stelle des einstigen Klosters und Dorfes erhebten.

Die komplette Festung und das Dorf Westwall wurden dem Erdboden gleich gemacht und kein Stein stand mehr auf dem anderen. Ihn wunderte es dass es keine Anzeichen einer Belagerung gab, denn das Kloster hätte einer Belagerung Monate standhalten können.
Er fand keine Überlebenden die ihm hätten berichten können, was geschehen ist.
Er beerdigte alle Toten die er finden konnte. Als er dies nach 10 Tagen geschafft hatte machte er sich auf den Weg die Schlachtenhüter zu finden, damit er mit diesem das Ritual der Priesterweihe vollführen kann. Denn Zwar gilt er schon offiziell als Priester Tempus, aber dieser letzte Akt fehlt ihm noch um als Selbstständiger Priester zu gelten. In dem Ritual weiht ein Priester seine Waffe Tempus, die bedeutet er wird nur noch mit dieser Waffe kämpfen.
Die Schlachtenhüter des Tempus sind die Priester des Ordens die auf Wanderschaft gehen um den Glauben an Tempus zu verbreiten und übwachen, ob ein Krieg oder eine Schlacht nach den Geboten Tempus ablaufen.

Da alle Bücher der Bibliothek verbrannten hat es sich Thorhall zur Aufgabe gemacht die Glaubenslehre an Tempus neu zu verfassen. So bereist er die großen Städte und hofft in ihren Bibliotheken Schriften zu finden die ihm weiterhelfen Seine Bücher zu schreiben.

Auf seiner Reise hörte er von einem großen Feldzug im Lande Mythodea, also beschloss er sich dorthin zu begeben in der Hoffnung darauf, dass sich ein oder zwei Schlachtenhüter einem solchen Feldzug angeschlossen hätten. Aber seine Suche ging fehl und er fand keinen einzigen, oder einen Hinweis wo sich einer aufhalten könnte.
In Mythodea lernte er die Keiler kennen und teilte sich mit ihnen das Lager. Da er selbst kaum mehr einen Kupfer hatte, beschloss er sich dem Söldnertrupp unter der Führung Hauptmann Gerhards anzuschließen. Er gehörte zu den ersten die die Festung der Anti-Elemente stürmte und fehlte in keiner Schlacht.
Nachdem der Feldzug aber schließlich fehlschlug, entschloss er sich weiter mit den Keilern zu reisen. Zu einem waren es Krieger die ehrenhaft kämpften, er brauchte Geld und zum anderen hoffte er wenn er mit einer Truppe reist die viel unterwegs ist und viele Schlachten austrägt, hat er eine hohe Chance einen der Schlachtenhüter zu finden.