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Fähnrich Sarolf
Sarolf

Wölfe, überall Wölfe und ein Mann mit seinem Hund der sie verjagt….. das ist das älteste an was ich mich erinnere.

Ich wuchs in Niederwern bei diesem Mann, einem Kaufmann, und seiner Frau in sehr behüteten Verhältnissen auf. Sie behandelten mich wie ihr eigenes Kind, lehrten mich rechnen und schreiben und was man sonst noch in einem normalen Leben braucht.

Eines Tages, es waren ungefähr 10 Sommer später, es war der Abend bevor mein Vater zu einer seiner Handelsreisen aufbrach, kam ein sehr alter Mann zu uns auf den Hof.

Der Alte erzählte mir kurze Zeit später wer ich wirklich bin und woher ich komm. Er berichtete mir davon das ich aus dem Norden von einem sehr altem seltenem Volkstamme, von meinen richtigen Eltern und ihrem gewaltsamen Tot, von meinem Stamm, der Verfolgung und Ausrottung es Stamms durch einen Magier und seinen Verbündeten und von sich selber.

Wir unterhielten uns und streiften dabei durch den Wald. Wir kamen an eine Stelle an der ich schon oft war. Er sagte mir das dies die Stelle ist an der mich mein Stamm mit dem Kaufmann zusammen brachte.

In diesem Moment kam eine Kutsche den Weg entlang. Sie wurde von vier Männern verfolgt und im selben Augenblick von ihnen überfallen. Ich erkannte die Kutsche meines Pflegevaters. Was sich in den nächsten Augenblicken abspielte kann, will und darf ich nicht vergessen. Die vier überfielen die Kutsche und töteten meinen Pflegevater. Canis, der Alte, eilte ihm zur Hilfe aber zu spät. Er tötete drei der Angreifer und mit dem vierten lieferte er sich einen schweren Kampf bei dem er tödlich verwundet wurde. Ich war mittlerweile soweit heran, dass ich den Mörder meines Pflegevaters und Canis gut erkennen konnte. Er hatte sich bereits auf sein Pferd geschleppt und ritt davon.

Canis sprach noch kurz mit mir und drückte mir ein Amulett in die Hand. Ich versprach ihm mein Volk zu suchen und den Magier und seine Verbündeten zu töten. Dann starb er auch.

Kurz darauf trat ich in die Niederwerner Garde ein. In dieser Zeit lernte ich Gerhard kennen.

Nach dem Tot meiner Mutter durch eine Krankheit verlies ich die Garde und Niederwern und fing an mein Versprechen Canis gegenüber einzulösen. Seither streife ich durch die Welt auf der Suche nach den meinen.

Irgendwo in irgendeiner Taverne erzählte mir ein Reisender Geschichten von den Keilern und ihrem Anführer. Der Anführer entpuppte sich als der Gerhard. Ich folgte den Geschichten und traf schließlich auf sie. Ich schloss mich ihnen an und bin mittlerweile Fähnrich.

Die Erfüllung meines Versprechens ist aber nicht vergessen!

Die Messer sind gewetzt!