Rebecca | Drucken | Impressum
Keiler Rebecca
Rebecca

Ich verließ mein Elternhaus als ich noch klein war. Ob meine Eltern mich los werden wollen, oder ob der Mann der mich mitnahm ihnen ein spezielles Angebot gemacht hat, kann ich nicht entscheiden. Aber mit meinen Kenntnissen über ihn würde ich schätzen er hat ein nicht ausschlagbares Angebot gemacht.

Anfänglich gab er mir Aufgaben wie Boden wischen, Kehren und Kochen, doch mit den Jahren gab er mir andere Aufgaben wie Phiolen und Substanzen zu sortieren oder seinen Arbeitsbereich aufzuräumen.

Als ich zehn war begann er mich die Magie zu lehren. Ich war eine begierige Schülerin und ich kann wohl sagen, dass ich auch ein gewisses Talent hatte. Nur mit der Aussprache happerte es etwas. Ein Problem das er auf seine ganz eigene Art löste.

Es verstrich einige Zeit bis er mich Lehrling nannte und eine Söldnergruppe in mein Leben trat. Die Jahre in dem Turm, den ich kaum verlassen hatte, lasteten auf mir und ich bat meinen Meister mich mit den Söldern gehen zu lassen. Er willigte ein, jedoch unter seinen Bedingungen. Jetzt, Jahre später, bin ich mir sicher dass er eine andere Entscheidung getroffen hätte, wenn er die Zukunft so gut wie die Vergangenheit gekannt hätte.

Er lenkte mich in all diesen Jahren auf meinen Wegen, doch die Einflüsse auf die ich traf veränderten nicht nur mich sondern auch meine Ergebenheit zu ihm. Seine Taten und seine Entscheidungen sehe ich nun in einem anderen Licht und meine Magie entspricht nicht mehr seinen Lehren.

Ein Problem das er auf seine ganz eigene Art lösen wollte und das ich auf meine Art beseitigt habe.

Leute, die sich die Finger verbrennen, verstehen nichts vom Spiel mit dem Feuer.