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Keiler Alfred
Alfred

Alfred wurde in Rabenstein geboren. Sein Vater war der Parkpfleger eines Barons, seine Mutter starb als Alfred noch ein Kleinkind war.

Sehr früh merkte sein Vater, dass Alfred für den ehrenvollen Beruf des Parkpflegers denkbar ungeeignet war – selbst Unkraut ging ein, wenn er in die Nähe kam. Da sein Vater die Anstellung nicht verlieren wollte, hatte Alfred von nun an die meiste Zeit schlicht nichts zu tun.

Diese verbrachte er mit Edmund, dem Sohn des Barons. Er war es auch, der Alfred beibrachte, mit einem Schwert umzugehen – und wie man am Besten die Mädchen beeindruckt.

Alfred wurde Edmunds bester Freund und konnte sogar bei den Festen dabei sein. Da Edmund wollte, dass Alfred stets bei ihm ist, nahm er auch an seinem Unterricht teil und lernte Lesen, Schreiben (in verschiedenen Sprachen), die hohe Kunst des Rechnens und vieles mehr.

Als Alfreds Vater starb, nahm er ihm das Versprechen ab, nicht sein ganzes Leben auf Kosten anderer zu verbringen und etwas aus sich zu machen.

Deswegen lehnte Alfred das Angebot des Barons ab, als „Freund des Hauses“ im Schloss leben zu können und machte sich auf den Weg. Ein alter Kauz in einer Schenke erzählte Alfred von Mythodea, diesem neuen Land, in dem jeder sein Glück versuchen kann und wo man noch richtige Abenteuer erlebt. Er gab ihm auch einen Zettel der Trawonisch-Tortugisischen Seehandelsgilde, auf dem stand, dass sie Fahrten dorthin anbietet.

In Mythodea traf Alfred dann die Keiler, welche er auf den Weg in den Süden begleiten durfte, da er sich vorher gründlichst mit dem Land beschäftigt hatte und dieses Wissen den Keilern als nützlich erschien.

Dieser wilde Haufen rund um Hauptmann Gerhard gefiel Alfred so gut, dass er sich ihnen kurzerhand anschloss.